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Plehwe/Walpen: Wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Produktionsweisen im Neoliberalismus |
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Dieter Plehwe, Bernhard Walpen
Beiträge der Mont Pèlerin Society und marktradikaler Think Tanks zur Hegemoniegewinnung und - erhaltung In unserem Beitrag sollen nicht die ökonomisch-politischen und sozialen Verhältnisse des Neoliberalismus als solche im Zentrum der Analyse stehen, sondern die Frage nach der Produktion und Stabilisierung von neoliberaler Hegemonie im gesellschaftlichen Diskurs. Dabei greifen wir die zunehmende Diskussion über die »Rolle der Ideen« in der Politik auf (z.B. Hall 1989), wobei unser Interesse vor allem dem inhaltlichen und organisatorischen Zusammenhang unabhängiger Wissenschaftler sowie den Produktionsbedingungen neoliberaler Ideen gilt. Zunächst zeigen wir (unter Rückgriff auf gramscianische Konezpte) die Ursprünge des Neoliberalismus und beschäftigen uns mit Friedrich August von Hayeks Strategie zur Hegemoniegewinnung. Anschließend wenden wir uns verschiedenen, inzwischen wirkungsmächtigen neoliberalen Theorien bzw. Theorieelementen, ihren Urhebern sowie deren institutioneller Verankerung und Verknüpfung im Rahmen der neoliberalen Netzwerke um die Mont Pèlerin Society (im folgenden: MPS) zu. Zum Abschluß diskutieren wir die Verteidigungs- und Bewegungsphase des Neoliberalismus und fragen nach Lehren, die aus den Erfahrungen mit der neoliberalen Bewegung gezogen werden können. Fortsetzung: www.prokla.de/Volltexte/115plehwe.rtf oder als pdf: www.attac.de/attacademie/media/115plehwe.pdf
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